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QR-Code erstellen: die komplette Anleitung in 5 Minuten

QR-Code erstellen in wenigen Minuten: Link, Video, Instagram, Google-Bewertungen, Logo und Druck. Die Schritte, die Stolperfallen und die Wahl zwischen gratis und Abo.

Was ein QR-Code ist und wie er funktioniert

Ein QR-Code ist ein schwarz-weißes Quadrat, das Informationen speichert, die ein Smartphone lesen kann. QR steht für quick response, also schnelle Antwort. Die Kamera entschlüsselt das Muster in Sekundenbruchteilen und öffnet anschließend den hinterlegten Inhalt.

In den allermeisten Fällen ist dieser Inhalt eine URL. Der Scan führt auf eine Webseite, ein Video, ein PDF oder ein Formular. Ein Code kann aber auch einen Text, einen WLAN-Zugang, eine Telefonnummer oder eine Visitenkarte im vCard-Format enthalten.

Wenn Sie die technische Seite interessiert: Wir erklären wie ein QR-Code funktioniert in einem eigenen Beitrag. Für alles Weitere gilt vor allem eins: Der Code ist nur die Hülle, entscheidend ist die Seite, auf die er führt.

QR-Code erstellen: die Schritte

Die Erstellung ist einfacher, als man denkt. Auf jedem seriösen Generator reichen fünf Minuten, ganz ohne Software-Installation.

  • Den Typ des Codes wählen: Link, PDF, Video, WLAN, Visitenkarte.
  • Den Link einfügen oder die Daten eingeben, die hinterlegt werden sollen.
  • Farben und Form der Module anpassen, danach ein Logo ergänzen.
  • Vorschau erzeugen und mit zwei verschiedenen Handys testen, iOS und Android.
  • Datei herunterladen: PNG fürs Web, SVG oder PDF für den Druck.

Der Test vor der Veröffentlichung ist keine Kür. Ein Code, der in 10.000 Exemplaren mit einer falsch kopierten URL gedruckt wurde, kostet in der Korrektur richtig Geld.

Das ist der häufigste Fall. Sie kopieren die Adresse Ihrer Seite, fügen sie in den Generator ein, und der Code erscheint sofort. Vermeiden Sie endlose URLs mit Tracking-Parametern: Je länger die Zeichenkette, desto dichter das Muster und desto schwerer der Scan aus der Distanz.

QR-Code mit Canva erstellen

Canva bietet eine QR-App direkt im Editor. Sie öffnen ein Design, suchen im Menü „Apps“ nach „QR“, fügen Ihren Link ein, und der Code landet direkt im Layout. Praktisch für einen Flyer oder ein Plakat, doch der Code bleibt statisch: Nach der Veröffentlichung ist er nicht mehr änderbar.

QR-Code für ein Video, Instagram oder Facebook erstellen

Das Prinzip bleibt gleich: Codiert wird die Adresse des YouTube-Videos, des Instagram-Profils oder der Facebook-Seite. Instagram stellt in den Kontoeinstellungen auch einen eigenen Code bereit, und WhatsApp erzeugt in den Einstellungen des Business-Profils einen Kontakt-Code.

QR-Code für Ihre Google-Bewertungen erstellen

Öffnen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil, Bereich „Rezensionen anfordern“, und kopieren Sie den bereitgestellten Kurzlink. Codieren Sie ihn und drucken Sie das Ergebnis auf die Rechnungsmappe: Der Gast bewertet in wenigen Sekunden, ohne Ihren Namen in Maps zu suchen.

QR-Code kostenlos erstellen: wie weit reicht gratis

Ja, einen QR-Code zu erzeugen ist kostenlos. Die eigentliche Frage betrifft das, was danach kommt: das Ziel ändern und die Scans zählen zu können.

KriteriumStatischer QR-CodeDynamischer QR-Code
KostenKostenlos, ohne KontoAbo, meist 5 bis 15 € pro Monat
Ziel ändernNach dem Druck unmöglichJederzeit, ohne Nachdruck
Scan-StatistikenKeineAnzahl Scans, Zeitpunkte, Geräte
Dichte des CodesHoch bei langer URLGering, kurzer Link
Typischer EinsatzWLAN, Visitenkarte, EventsSpeisekarten, Marketing-Kampagnen, Aktionen
Wer seine Karte viermal im Jahr ändert und jedes Mal alle Unterlagen neu druckt, gibt für den Druck mehr aus als für ein Abo.

QR-Code gestalten, ohne die Lesbarkeit zu zerstören

Ein Code darf Ihr Erscheinungsbild tragen. Sie können die Farben anpassen, die Form der Module abrunden, die Eckmarkierungen verändern und in der Mitte ein Logo einfügen. Drei Regeln ersparen Ihnen böse Überraschungen.

  • Halten Sie den Kontrast hoch: dunkles Muster auf hellem Grund, nie umgekehrt.
  • Das Logo darf höchstens 25 % der Fläche bedecken.
  • Lassen Sie den weißen Rand um das Quadrat stehen, er dient dem Scanner als Orientierung.

Drucken: Größe, Format und hohe Auflösung

Rechnen Sie mit mindestens 2 cm Kantenlänge für einen Scan aus 30 cm Entfernung. Für große Formate gilt eine einfache Regel: Leseabstand geteilt durch zehn ergibt die Größe des Codes. Ein Plakat, das aus 3 Metern gelesen wird, braucht also 30 cm.

Laden Sie für den Druck in hoher Auflösung immer eine Vektordatei herunter, SVG oder PDF. Ein hochskaliertes PNG mit niedriger Auflösung wird unscharf, und die Nutzer geben nach zwei Versuchen auf.

Den QR-Code mit Ihrer Speisekarte verbinden

Auf dem Tisch bringt ein QR-Code nur dann etwas, wenn er eine schnelle Seite öffnet, die auf dem Handy lesbar und aktuell ist. Ein eingescanntes PDF vertreibt Gäste: Man muss zoomen, es lädt langsam, und aktuell ist es nie.

Genau das leistet unsere QR-Speisekarte: Sie ändern ein Gericht, und die Seite ist für alle Gäste sofort aktualisiert. Wenn Sie bei null anfangen, folgen Sie unserer Anleitung, um Ihre QR-Code-Speisekarte zu erstellen – an einem Nachmittag.

Derselbe Code kann anschließend bei einem einzigen Besuch mehrere Zugänge bieten: Tageskarte, Allergene, Reservierung, Bewertungen. Eine Nutzung pro Tisch, und Ihre Kampagnen werden messbar.

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