Die direkten Druckkosten
Für 30 laminierte A3-Karten im Vierfarbdruck (gefalzt ergibt das 60 Menüseiten) rechnen Sie mit:
- 300-g-Papier + Glanzkaschierung: 1,80 € bis 2,50 € pro Stück
- Für 30 Exemplare also: 54 € bis 75 €
- Versandkosten: 12 € bis 18 €
- Gesamt pro Nachdruck: zwischen 66 € und 93 €
Bei vier Nachdrucken im Jahr sind das 264 € bis 372 €. Wer die Karte alle zwei Monate wechselt – in vielen saisonalen Betrieben die Regel –, landet bei mindestens 600 €.
Die versteckten Kosten für die Gestaltung
Bei jeder Aktualisierung muss jemand die Datei anpassen. Drei Varianten:
- Sie machen es selbst in Canva oder Word: 1 bis 2 Stunden pro Update. Bei vier Updates sind das 4 bis 8 Stunden Ihrer Zeit – Zeit, die Sie nicht in der Küche oder im Service verbringen. Bei 25 € pro Stunde Leitungszeit sind das 100 € bis 200 € im Jahr.
- Sie beauftragen einen Freelancer: 60 € bis 120 € pro Update, also 240 € bis 480 € im Jahr.
- Sie lassen es die Druckerei machen: 40 € bis 80 € Satzkosten pro Version.
Verschleiß und Ersatz im laufenden Jahr
Auch laminierte Karten leiden: Weinflecken, Fettränder, Eselsohren. Im Schnitt ersetzt ein Betrieb zwischen zwei Nachdrucken 20 % seines Bestands. Bei 30 Exemplaren à 2 € sind das 12 € pro Quartal, also 48 € im Jahr.
Die Opportunitätskosten: nicht korrigierte Fehler
Das ist der unsichtbarste und vermutlich größte Posten. Sie haben die Seezunge intern um 2 € teurer kalkuliert, aber die alte Karte liegt noch zwei Monate im Gastraum. Bei 30 verkauften Portionen pro Woche bedeutet das:
30 Verkäufe/Woche × 2 €/Portion × 8 Wochen = 480 € entgangene Marge bei einem einzigen Gericht – nur weil die neue Karte noch nicht da war.
Rechnen Sie zwei oder drei solcher Gerichte pro Jahr dazu, und Sie liegen locker über 1.000 € verschenkter Marge.
Das Fazit: zwischen 600 und 2.000 € pro Jahr
Alle Posten zusammengerechnet, im mittleren Fall (Gestaltung durch Freelancer, vier Updates, wenige nicht korrigierte Fehler):
- Druck: 330 €
- Gestaltung: 350 €
- Verschleiß: 48 €
- Nicht korrigierte Fehler: 300 €
- Gesamt: ca. 1.030 €/Jahr
Im ungünstigeren Fall (Kartenwechsel alle zwei Monate, viele nicht korrigierte Preise) sind 2.000 € pro Jahr schnell überschritten.
Der Vergleich mit einem Abo für 9 € im Monat
Ein Abo für 9 € monatlich kostet 108 € im Jahr. Inklusive unbegrenzter Aktualisierungen, Mehrsprachigkeit, Allergenen und Statistiken. Dazu ein QR-Code, den Sie einmal drucken (5 € für einen ansehnlichen Aufsteller).
Gegenüber dem mittleren Fall sparen Sie rund 920 € im Jahr. Gegenüber dem ungünstigen Fall sind es 1.900 € zurückgewonnene Marge. Und Sie bekommen Allergenkonformität, Mehrsprachigkeit und Statistiken obendrauf – Leistungen, die bei einer Papierkarte extra kosten würden (und die es dort ehrlich gesagt gar nicht gibt).
Beispiel: der Saisonbetrieb mit Kartenwechsel alle drei Monate
Ein konkretes Beispiel: ein Bistro an der Küste, geöffnet von April bis Oktober. Die Karte wechselt viermal (Frühjahr, Sommeranfang, Hochsommer, Nachsaison). Gedruckt werden jedes Mal 40 Karten auf hochwertigem, kräftigem Papier.
- Druck: 4 × 95 € = 380 €
- Gestaltung durch Freelancer: 4 × 85 € = 340 €
- Verschleiß und Bestand: 80 €
- Saisonale Preisfehler: 400 €
- Gesamt: 1.200 €/Jahr
Mit QRMENUPRO im Monatstarif, sieben Monate im Jahr aktiv: 9 € × 7 = 63 €. Netto gespart: 1.137 €. Genug für eine schöne Außentafel oder die Weiterbildung eines Commis.
Zum Mitnehmen
- Der Druck allein schlägt mit 250 bis 600 €/Jahr zu Buche
- Die Gestaltung kommt mit 100 bis 500 €/Jahr dazu
- Nicht korrigierte Fehler kosten 300 bis 1.000 € entgangene Marge
- Realistischer Gesamtbetrag: zwischen 600 und 2.000 € pro Jahr
- Ein digitales Abo für 9 €/Monat = 108 €/Jahr
- Netto gespart: 500 € bis 1.900 € pro Jahr














